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Von Äpfeln und Aufgaben, von Intuition und einem meiner Lieblingsworte 1024 725 Anke Radeschewski-Colombo
Und jetzt bloß nicht prokrastinieren, sondern einfach mal lachen, auf den eigenen Bauch hören und loslegen!

Von Äpfeln und Aufgaben, von Intuition und einem meiner Lieblingsworte

„Prokrastination“ – Ich liebe dieses sperrige Wort, weil es mich zum Lachen bringt und daran erinnert, dass man nicht gleichzeitig guter Laune und widerwillig sein kann: Sobald ich mich selbst nicht so ernst nehme, kann ich alles, was ich habe warten lassen, wieder beschwingter angehen.

Wenn es dann doch nicht klappt, liegt es in der Regel daran, dass die Idee noch nicht reif oder das Lachen nicht echt ist.

Deshalb pflege ich meine Intuition, damit ich unterscheiden kann, ob diszipliniertes Arbeiten oder kreative Muße, ob Fachexpertise oder Empathie helfen, um Ideen zu entwickeln und Hindernisse aus dem Weg zu räumen.
Intuition bedarf gründlicher Vorarbeit, ist sie doch das Produkt von Wissen und Erfahrungen, von Erlebnissen mit anderen Menschen und einem guten Draht zu den eigenen Bedürfnissen.

Und hier kommt der Vergleich mit den Äpfeln ins Spiel, denn auch ein Obstgarten entsteht nicht über Nacht:

Es erfordert Disziplin, um das nötige Wissen über den Apfelanbau zu sammeln, den Garten vorzubereiten und die Bäumchen zu pflanzen. Ich muss zum rechten Zeitpunkt pflegen und schützen. Ich brauche Geduld und das Vertrauen, gute Vorarbeit geleistet zu haben, damit alles wachsen, blühen und gedeihen kann. Die Äpfel reifen von selbst, aber vielleicht brauche ich noch Hilfe, um die Früchte zu ernten und zu verarbeiten.

Was bedeutet dies für Ihre Vorsätze oder für das, womit andere Sie beauftragt haben?

  • Lernen Sie Ihre Vorlieben und Stärken kennen, damit Sie wissen, was Sie später ernten möchten und können.
  • Suchen Sie sich Unterstützer, damit Sie in harten Zeiten nicht alleine sind.
  • Legen Sie sich einen soliden Grundstock aus Wissen und Werkzeugen an, damit Ihnen niemand eine Pflaume statt eines Apfels andrehen kann.
  • Pflegen Sie Ihre Intuition, so dass Sie wissen, was zu tun ist und wann der rechte Zeitpunkt dafür ist.

Und jetzt bloß nicht prokrastinieren, sondern einfach mal lachen, auf den eigenen Bauch hören und loslegen!

Die Reise vom Sehnsuchtsort über die persönliche Inspirationsquelle zur Umsetzung und die 6 Schritten damit aus Vorsätzen Wirklichkeit wird helfen Ihnen dabei weiter.

Vom Sehnsuchtsort über die persönliche Inspirationsquelle zur Umsetzung 1024 725 Anke Radeschewski-Colombo

Vom Sehnsuchtsort über die persönliche Inspirationsquelle zur Umsetzung

Was wäre, wenn Sie Ihren inneren Ruhepol und Ihre persönliche Inspirationsquelle auf Abruf dabei hätten, so dass Sie überall Kraft tanken, sich orientieren und Ihre Kreativität entfalten könnten?

Dann würden Sie sich regelmäßig ein Viertelstündchen Pause im Alltag gönnen, um alles, was Sie eh schon haben, zieldienlich zu nutzen: Ihren Standpunkt, Ihre Atmung, die Grübeleien, die Ihnen durch den Kopf gehen und die Fragen, die Sie sich stellen:

Standpunkt und Atmung

Sie verschaffen sich einen guten Stand: die Füße hüftbreit, die Knie locker, die Arme entspannt hängend, den Kopf erhobenen. Dann spüren Sie Ihrem Atem dabei nach und steigen aus der Hektik des Tagesgeschäfts aus. Zur Unterstützung stellen Sie sich einen Ort vor, an dem Sie die Seele baumeln lassen können, vielleicht in Kombination mit einem guten Geruch oder einem beruhigenden Klang.

Grübeln und Fragen

Gedanken schießen Ihnen dabei in der Regel wie von selbst in den Kopf. Neu ist, dass Sie sie mit einem freundlichen „das ist ja interessant“ oder „ich bin mir sicher, dass das Sinn machen wird“, begrüßen und sie weiterziehen lassen, statt sie festzuhalten und sich mit ihnen im Kreis zu drehen.
Sie entspannen sich und überlassen es Ihrem Unterbewusstsein, die Antworten die folgenden Fragen zu suchen:

Wo will ich hin? Was will ich tun? Und vor allem: Wofür?

Auch hier kommt das Grübeln meist wie von selbst. Sie begrüßen es mit einem „ich bin mir sicher, etwas möchte sich zeigen“ und sammeln alles, was Ihnen in den Sinn kommt, ohne darüber zu urteilen.

Sie veranstalten ein Brainstorming mit Ihrem Unterbewusstsein.

Die Auswertungsrunde übernehmen Sie dann wieder mit Ihrem Bewusstsein, trennen die Spreu vom Weizen und legen die Marschrichtung fest. Sobald Sie wissen, wohin die Reise gehen soll, pendeln Sie mit Ihrem „wofür“ im Hinterkopf zwischen versponnener Tagträumerei und knallharter Planung hin und her. Nach und nach beantworten Sie damit die Fragen nach Ihrer Rolle, dem „wie“ und dem „womit“. Dann machen Sie sich an die Umsetzung:

6 Schritte, damit aus guten Vorsätzen Wirklichkeit wird

Verhaftet! 1024 752 Anke Radeschewski-Colombo
Wie ist das bei Ihnen? Woran merken Sie, dass Ihre Idee reif ist und Sie startklar sind?

Verhaftet!

Schon mal erlebt? Kaum hatten Sie eine gute Idee und schon wurden Sie erwischt und verhaftet?

Einem Freund passiert das öfter, er muss sich mit seinen Kindern erst gar nicht vor Ferienbeginn auf den Weg zum Flughafen machen. In seinem Hinterkopf sitzt ein aufmerksamer Polizist, der keine Risiken eingeht und meinen Freund verhaftet bevor er sich mit irgendeiner seiner Ideen auf die Reise machen kann.Das hat ihn vor mancher Bruchlandung bewahrt, aber mein Freund ärgert sich. Denn regelmäßig trifft er seine Ideen wieder – erfolgreich umgesetzt von jemand anderem.

Im Kopf einer Freundin hingegen sitzt ein Aufpasser, der etwas zerstreut ist und oft Ideen auf die Startbahn lässt, die noch keine Wartungsschleife durchlaufen haben. Die Alarmglocken schrillen erst nach dem Start und Panik, ein schlechtes Gewissen oder Selbstvorwürfe sind dann die Notfallroutine.

Wie ist das bei Ihnen? Woran merken Sie, dass Ihre Idee reif ist und Sie startklar sind?

Wir alle haben in unserem Hinterkopf ein Team, das in der Regel gut zusammenarbeitet. Es passiert aber immer mal wieder, dass der eine unaufmerksam ist oder die andere übervorsichtig. Um uns herum erkennt das fast jeder, nur uns befällt dieses Déjà-vu-Gefühl erst, wenn es bereits zu spät ist. Wir nehmen uns dann fest vor, beim nächsten Mal alles anders und vor allem besser zu machen.

Aber wie geht das? Welches ist der richtige Zeitpunkt? Und was heißt überhaupt besser?
Wie können Sie Ihr Sicherheitspersonal so schulen, dass es die umsetzbaren Ideen passieren und die noch Unfertigen ausreifen lässt?