Wie wird es gemacht? – Methodensammlung

Tête a Tête mit dem Unbewussten 1024 725 Anke Radeschewski-Colombo

Tête a Tête mit dem Unbewussten

Kennen Sie das?

Dieses komische Gefühl, das Sie nicht zuordnen können, dieser irritierende Schmerz, der kommt und geht und den sie nicht verstehen, diese Gedanken, die kreisen und kreisen?

Willkommen im Club des Unbewussten!

Ihr Körper versucht, Ihnen etwas mitzuteilen, Ihr Unbewusstes möchte Ihnen wichtige Informationen zur Verfügung stellen. Doch leider sprechen Sie nicht die gleiche Sprache.

Kennen Sie das auch?

Diese Versunkenheit, wenn Sie an etwas arbeiten und nicht bemerken, wie die Zeit vergeht, die Mühelosigkeit, wenn alles wie eine gut geölte Maschine läuft, kurz, wenn Sie im Flow sind?

Auch hier: Willkommen im Club des Unbewussten!

Wie kann das der gleiche Club sein?
Beide Male kommen Unbewusstes und Bewusstes Denken zusammen, nur arbeiten sie einmal fokussiert als Team zusammen und einmal boykottieren sie sich gegenseitig.

  • Mit Tunnelblick sehen Sie zum Beispiel nur noch das Ziel. Das kann hilfreich sein, wenn Sie wie bei einem Marathon den Weg kennen, aber störend, sobald Sie sich orientieren müssen, um überhaupt einen Weg zu entdecken.
  • Wenn Sie verliebt sind, fühlen Sie nur noch das Kribbeln im Bauch. Wunderbar, wenn Sie einen romantischen Abend zu zweit verbringen, aber ablenkend, wenn Sie die Steuererklärung abschließen müssen.
  • Flucht ist sinnvoll, wenn ein bissiger Hund hinter Ihnen her ist, wenn Sie vor einer Präsentation weglaufen, wird es Ihnen vermutlich eher schaden.

Wie bringen Sie Ihre Club-Mitglieder dazu, zielführend zusammenzuarbeiten?

Legen Sie Ihren Fokus gleichzeitig auf das, was Sie bewegt und auf das was Sie bewegen möchten, damit sie

  • endlich aus dem alten Trott ausbrechen können.
  • innere und äußere Hindernisse überwinden können.
  • Ihre schlummernden Ressourcen wecken können, um sich von ihnen unterstützen zu lassen.

Begegnen Sie allen Club-Mitgliedern neugierig und respektvoll und lernen Sie ihre Facetten kennen, dann werden sie Ihnen hilfreich zur Seite stehen. Vor allem Ihre zu einem Schattendasein verurteilten ungeliebten Eigenschaften, Gewohnheiten und Ängste spielen sich umso deutlicher in den Vordergrund und setzen sich umso hartnäckiger fest, je mehr Sie versuchen, sie zu verdrängen.
Wenn Sie die Club-Mitglieder neu aufstellen möchten, sollten Sie ihre Absichten kennenlernen, damit Sie ihnen dann einen angemessenen Platz oder eine neue Rolle zuweisen oder sie verabschieden können.

Laden Sie den ganzen Club zum Tête a Tête und seien Sie neugierig, auf das, was seine Mitglieder Ihnen erzählen.

Nein, lesen Sie dies nicht! 1024 725 Anke Radeschewski-Colombo

Nein, lesen Sie dies nicht!

Und? Was hat sich in Ihnen gerührt?

Widerspruch, nach dem Motto „jetzt erst recht“? Neugier, warum Sie dies nicht lesen sollten? Unverständnis und die Frage „was denn dann?“?

Auf jeden Fall hat keine dieser Fragen Sie davon abgehalten, weiterzulesen.

Sondern sie haben ganz klassisch mit „ich tu’s“ auf den Appell einer „tu’s-nicht-Botschaft“ reagiert.
Das liegt daran, dass unser Gehirn von der Aufforderung, etwas nicht zu tun, gleichzeitig dazu angehalten wird, etwas zu tun. Da wir in Bildern denken, nimmt es eine visuelle Übersetzung dieses „etwas“ vor – für ein abstraktes „nicht“, kennt es jedoch kein Bild und lässt es der Einfachheit halber weg.

Und schon sind Sie oder Ihr Gegenüber mitten drin, in dem, was sie nicht tun sollten oder wollten:

Zum Beispiel entspannt sich Ihr Partner, denn er hat klar vor Augen, wie es aussieht, wenn er die Sporttasche lässig in die Ecke schmeißt und Ihre Tochter sieht schon die wunderbaren Spritzer, die entstehen, wenn sie in die Pfütze springt. Ihnen selbst läuft bei dem Gedanken an 5 Kugeln Eis das Wasser bereits im Munde zusammen und Ihren Mitarbeiter steht bei den Worten „Zeitplan nicht überziehen“ plastisch vor Augen, wie sie die Deadline im Kalender weiter nach hinten schieben.

Und mal ehrlich: Wann bekommt man je so intensive Aufmerksamkeit, wie ab dem Punkt, an dem das „nicht“ passiert?

Warum sollte man darauf verzichten?

Was also tun?

Sobald Sie ein konkretes alternatives Bild erzeugen, das diejenige der unendlich vielen Alternativen beschreibt, die Sie sich statt des „nicht“ vorstellen, wird genau dieses übernommen. Statt eines vagen „das will ich nicht“ entsteht ein präzises „genau dies möchte ich“.

Und Sie müssen mit ganzem Herzen dabei sein, wenn Sie Ihre Partnerin bitten, ihre Sportsachen aufzuräumen oder Ihren Sohn dazu auffordern, zwischen den Pfützen Slalom zu laufen. Sie selbst müssen davon überzeugt sein, dass 2 Kugeln Eis heute ausreichen und Ihre Mitarbeiter müssen spüren, wie wichtig und ernst es Ihnen ist, dass die Deadline eingehalten wird.

Für den Fall, dass Sie noch halbherzig bei der Sache sind oder sich unentschlossen fühlen, ist eine Sparringpartnerin hilfreich: sie kann den Spiegel vorhalten, um die eigene Wirkung und Entschlossenheit auszuprobieren oder dabei helfen, die eigenen Bedürfnisse zu erkunden, Ziele abzustecken und Aufgaben zu formulieren.

Schaffen Sie das alleine? Oder haben Sie das nicht nötig?

Schicken Sie mir keine Nachricht oder rufen Sie mich an!

Vom Sehnsuchtsort über die persönliche Inspirationsquelle zur Umsetzung 1024 725 Anke Radeschewski-Colombo

Vom Sehnsuchtsort über die persönliche Inspirationsquelle zur Umsetzung

Was wäre, wenn Sie Ihren inneren Ruhepol und Ihre persönliche Inspirationsquelle auf Abruf dabei hätten, so dass Sie überall Kraft tanken, sich orientieren und Ihre Kreativität entfalten könnten?

Dann würden Sie sich regelmäßig ein Viertelstündchen Pause im Alltag gönnen, um alles, was Sie eh schon haben, zieldienlich zu nutzen: Ihren Standpunkt, Ihre Atmung, die Grübeleien, die Ihnen durch den Kopf gehen und die Fragen, die Sie sich stellen:

Standpunkt und Atmung

Sie verschaffen sich einen guten Stand: die Füße hüftbreit, die Knie locker, die Arme entspannt hängend, den Kopf erhobenen. Dann spüren Sie Ihrem Atem dabei nach und steigen aus der Hektik des Tagesgeschäfts aus. Zur Unterstützung stellen Sie sich einen Ort vor, an dem Sie die Seele baumeln lassen können, vielleicht in Kombination mit einem guten Geruch oder einem beruhigenden Klang.

Grübeln und Fragen

Gedanken schießen Ihnen dabei in der Regel wie von selbst in den Kopf. Neu ist, dass Sie sie mit einem freundlichen „das ist ja interessant“ oder „ich bin mir sicher, dass das Sinn machen wird“, begrüßen und sie weiterziehen lassen, statt sie festzuhalten und sich mit ihnen im Kreis zu drehen.
Sie entspannen sich und überlassen es Ihrem Unterbewusstsein, die Antworten die folgenden Fragen zu suchen:

Wo will ich hin? Was will ich tun? Und vor allem: Wofür?

Auch hier kommt das Grübeln meist wie von selbst. Sie begrüßen es mit einem „ich bin mir sicher, etwas möchte sich zeigen“ und sammeln alles, was Ihnen in den Sinn kommt, ohne darüber zu urteilen.

Sie veranstalten ein Brainstorming mit Ihrem Unterbewusstsein.

Die Auswertungsrunde übernehmen Sie dann wieder mit Ihrem Bewusstsein, trennen die Spreu vom Weizen und legen die Marschrichtung fest. Sobald Sie wissen, wohin die Reise gehen soll, pendeln Sie mit Ihrem „wofür“ im Hinterkopf zwischen versponnener Tagträumerei und knallharter Planung hin und her. Nach und nach beantworten Sie damit die Fragen nach Ihrer Rolle, dem „wie“ und dem „womit“. Dann machen Sie sich an die Umsetzung:

6 Schritte, damit aus guten Vorsätzen Wirklichkeit wird

Roter Faden Mediation 1024 725 Anke Radeschewski-Colombo

Roter Faden Mediation

Der rote Faden durchs Konfliktlabyrinth.

Konflikte lauern an Weggabelungen zu Zeiten des Umbruchs. Sie sind Hinweise auf Angelegenheiten, die der Klärung bedürfen und als solche Begleiter von Entscheidungsprozessen, die festlegen, welchen Weg man in welchem Tempo mit wem einschlägt. weiterlesen

Reframing 1024 725 Anke Radeschewski-Colombo
Welchen Ausschnitt man betrachtet, bestimmt die eigene Sicht auf die Welt.

Reframing

Was ist Ihr Bild der Welt und in welchem Rahmen steckt es?

Sehen Sie die ganze Welt oder nur einen Ausschnitt?

Sind Sie mit auf dem Bild oder betrachten Sie es? weiterlesen

Checkliste Vorsätze 1024 725 Anke Radeschewski-Colombo

Checkliste Vorsätze

6 Schritte, damit aus guten Vorsätzen Wirklichkeit wird.

1. Intention – Vorsatz
Sie benötigen natürlich ein Vorhaben, das Sie umsetzen wollen, eine Richtung, in die Sie sich bewegen möchten, eine Veränderung, die Sie anstreben.

2. Passion – Gefühl
Damit Sie sich auf den Weg machen, muss sich das Vorhaben als so lohnenswert anfühlen, dass Sie motiviert sind und bleiben. Das gelingt Ihnen nur, wenn Sie sich leidenschaftlich und mit ganzem Herzen dafür einsetzen.

3. Vision – Bild
Mit der Leidenschaft im Herzen entwickeln Sie Ihre persönliche Vision der Zukunft, die Sie erschaffen möchten. Sie weist Ihnen die Richtung zu Ihrem Ziel und ist ein Bild, das so lebendig glitzert und funkelt, dass es Sie magisch anzieht.

4. Mission – Tätigkeit
Jetzt können Sie ganz konkrete Schritte entwickeln, die Ihre persönlichen Ressourcen und Fähigkeiten berücksichtigen und auf Ihren Alltag zugeschnitten sind.

5. Ambition – Erreichen
Sobald Sie wissen, was Sie tun können und wollen, ist es Ihnen möglich, sich ein realistisches Ziel zu setzen, und festzulegen welche Punkte zur Erreichung Ihrer Vision Sie mit welchen Schritten bis wann erledigen.

6. Rolle – Werden
Ihr Vorsatz wird erst Wirklichkeit, wenn Sie sich eine Rolle maßschneidern, die zu Ihren persönlichen Werten und Ihren individuellen Möglichkeiten passt. Eine Rolle mit der Sie sich identifizieren, werden Sie ausfüllen sowie leidenschaftlich und authentisch spielen bis der Vorhang fällt.

Wer unterstützt Sie dabei, sich Ihre Zukunft auf den Leib zu schneidern?