Veränderung

Magnetische Ziele 1024 725 Anke Radeschewski-Colombo
Magnetische Ziele

Magnetische Ziele

Stellen Sie sich vor, zwischen Ihnen und Ihren Zielen läge ein magnetisches Feld.

Dann könnten Sie die Vorhaben, die zu Ihnen passen, anziehen und alle anderen abstoßen.

Genau das passiert schon in Ihrem Gehirn. Natürlich nicht über Magnetismus, sondern über ein komplexes System aus Botenstoffen. Dieses versieht Ihre Ziele und alles was damit verbunden ist, in körpereigenen Belohnungs- oder Bestrafungszentren mit positiven und negativen Gefühlen.

Es gibt dann drei Möglichkeiten: Sie verlieren die Lust, weil die Zielerreichung keine Belohnung verspricht, Sie machen sich mit gemischten Gefühlen und somit halbherzig an die Arbeit oder Sie starten begeistert durch.

Welche Eigenschaften müssen Ziele haben, damit sie andocken können und Ihren Tatendrang wecken?

Sie sollten uneingeschränkte Vorfreude wecken. Nur positive Gefühle und Assoziationen eröffnen die Aussicht auf Belohnung und überwinden Ihre Bedenken- oder Bequemlichkeitsbarrieren, machen Ihnen Lust auf die ersten Schritte und helfen Ihnen durchzuhalten, auch wenn es auf dem Weg zum Ziel mal mühsam wird.

Das bedeutet, dass nur ein uneingeschränktes: „ich wünsche mir (mehr) …“ eine brauchbare Zielformulierung ist, da jede Einschränkung im Sinne: „ich möchte nicht mehr (so viel/ so wenig) …“ eine Vermeidungshaltung aktiviert, die eher zur Flucht denn zur Umsetzung motiviert.

Vorfreude entsteht durch Bilder, die positive Gefühle wecken.

Achten Sie einmal darauf, wenn Sie sich beim nächsten Mal etwas vornehmen: ein Lächeln oder Seufzen, ein Bild oder ein Lied, das aus heiterem Himmel in Ihrem Kopf entsteht oder vielleicht sogar eine plötzliche Lust, zu hüpfen oder zu tanzen. Das sind die Botschafter Ihres Körpers, die Ihnen ankündigen, dass etwas Anziehendes Ihr persönliches Zielmagnetfeld aktiviert hat.

Umgekehrt signalisieren ein nervöses Fußwippen, ein Hochziehen der Schultern oder ein Grummeln im Bauch, eine Abstoßreaktion und weisen darauf hin, dass Sie noch nicht restlos überzeugt sind und noch ein bisschen an Ihrer Zielformulierung arbeiten sollten.

Nehmen Sie Ihr Bauchgefühl ernst und wählen Sie Ziele, die Sie nicht mit negativen Assoziationen abstoßen, sondern mit positiven Gefühlen anziehen.

Dann kostet es Sie mit einem Mal keine Überwindung mehr, loszulegen, durchzuhalten wird leichter und Ihr gesamtes Tun wird sich wie magnetisiert an Ihren Zielen ausrichten.

Damit Sie voller Freude durchstarten und es mit Ihren guten Vorsätzen in Zukunft klappt!

Checkliste gute Vorsätze
Vom Sehnsuchtsort über die persönliche Inspirationsquelle zur Umsetzung
Von Äpfeln und Aufgaben, von Intuition und einem meiner Liebligsworte

Alle Jahre wieder 1024 725 Anke Radeschewski-Colombo
Alle Jahre wieder

Alle Jahre wieder

Meist sind es ja diesen berühmten „Ich müsste mal“-Vorsätze oder „Jetzt mache ich’s ernst“-Vorhaben die regelmäßig zum Jahreswechsel hochkommen.

Warum müsste man denn? Und warum muss es immer ernst gemacht sein?

Oder macht Ihnen das Spaß so pflichtbewusst (Weshalb noch mal?) und gezwungen (Von wem eigentlich?) an ungemütliche Veränderungen heranzugehen, von denen Sie nur vage ahnen, dass sie funktionieren könnten oder die Sie aus purer Verlegenheit anvisieren, weil das, was Sie bisher gemacht haben, nicht mehr reibungslos funktioniert.

Haben Sie schon mal mit Begeisterung auf eine alte Gewohnheit verzichtet und sich stattdessen aus vollem Herzen für eine unsichere Neuheit entschieden?

Meine Freundin hat es versucht, nachdem ihr Arzt ihr geraten hatte, sich mal ernsthaft um einen Ausgleich zu ihrem anspruchsvollen Beruf und den hinuntergeschlungenen Büromahlzeiten zu bemühen. Sie fing daraufhin mit Yoga und Sport an und stellte sich abends in die Küche, um für den nächsten Tag etwas Gesundes fürs Büro zu zaubern.

Abend für Abend standen die guten Vorsätze vor ihr und gaben sich so bemüht vernünftig, dass ihr Vorhaben dann lieber nach hinten losging, da wo die Gewohnheit sie lässig mit offenen Armen erwartete.

Gewohnheiten haben etwas beruhigend Bekanntes, Veränderungen dagegen sind anstrengend. Sie bringen uns in unbekannte Gegenden, deren Abgründe und Höhen wir erst erkunden, durch die wir uns den Weg noch bahnen müssen. Je umfassender die Veränderung sein soll, desto mehr kostet sie uns an Kraft und Mut. Je weniger wir davon überzeugt sind, dass sich der Aufwand lohnt, desto schneller sind wir bereit zugunsten der Wege aufzugeben, die uns so vertraut sind.

Lassen Sie sich von Ihren Gewohnheiten helfen.

Sie liefern Ihnen wichtige Hinweise auf inneren Befindlichkeiten: auf Sehnsüchte, die Sie vielleicht noch nicht in ihrer ganzen Tiefe kennen; auf Träume, die Sie aus nachvollziehbaren Gründen zur Seite geschoben haben oder auf äußere Zwänge, die Sie eigentlich nicht anerkennen möchten.

Wie kann das funktionieren?

Gehen Sie einfach mal in sich und interpretieren sie Hinweise neu. Ihre Gewohnheiten sind nur ein Weg zum Ziel und heute vielleicht nicht mal mehr der klügste. Wenn Sie (neu) entdecken, wofür Sie brennen, können Sie in diesem Feuer Ihre Ziele magnetisieren. Dann stehen sie Ihnen nicht im Weg, sondern ziehen Sie an und begleiten Sie nachhaltig bis zur gewünschten Veränderung.

6 Schritte zur Zielerreichung
Magnetische Ziele

Zwischen den Stühlen 1024 723 Anke Radeschewski-Colombo

Zwischen den Stühlen

Als Architektin sitze ich immer wieder zwischen den Stühlen, soll als eierlegende Wollmilchsau zwischen ihnen produktiv sein und gleichzeitig die Brandherde auf den Sitzflächen löschen.

Denn ich bin in Personalunion freie Kreative und Antragstellerin, Avantgardistin, Traditionalistin und Hüterin der anerkannten Regeln der Technik. Ich vertrete gleichzeitig den Bauherrn, mein Team und mich selbst, bin interdisziplinäre Spezialistin und spezialisierte Generalistin und viel, viel mehr. Ich soll ausgleichen und gleichzeitig Konflikten nicht aus dem Weg gehen, visionär sein und dabei das Detail immer im Blick haben …

Es gibt unbequeme Orte zwischen den Stühlen, aber auch erquickliche Plätzchen, genauso wie manche Stühle unkomfortabel sind und manche behaglich.

Den Umgang damit habe ich in meiner praktischen Ausbildung zur Mediatorin im Planungs-, Bau- und Umweltbereich professionalisiert. Damit es mir und den Menschen, mit denen ich zusammenarbeite, sowohl auf als auch zwischen den Stühlen gelingt, entspannt und effektiv zusammenzuarbeiten.
In meiner Masterarbeit über die Auswirkung mediativer Kommunikation auf Qualität und Kosten in Bauabläufen habe ich dies für die üblichen kommunikativen Schnittstellen von Planungsbüros genauer untersucht und unterstütze jetzt am Bau beteiligte Parteien bei der Gestaltung Ihrer internen und externen Kommunikationsprozesse, so dass mediative Kommunikation nicht nur das Arbeitsleben menschlicher macht, sondern sich für meine Auftraggeber auch in Geld und Zeit messen lässt.

Jeder hat seinen eigenen Geschmack und sitzt nicht automatisch dort bequem, wo andere ihm einen Platz angeboten haben oder wo sie sich selbst hingesetzt hat.

Immer wieder stellt sich die Frage, wo der eigene Platz im Arbeitsleben ist, wie man mit Konflikten, Entscheidungen, Veränderungen kreativ umgehen kann oder wie man Zusammenarbeit, Führung und Strukturen konstruktiv gestalten kann.
Im Coaching unterstütze ich Sie ganz individuell dabei, Ihre bisher unentdeckten Stärken zu finden, noch ungenutztes Potenzial zu entfalten, aber auch dabei, alte Wunden zu pflegen oder neue Wege zu beschreiten.

Testen Sie mich und abonnieren Sie die Blog-News. Als Plus gibt es spannende Inspirationen via Podcast.

Nein, lesen Sie dies nicht! 1024 725 Anke Radeschewski-Colombo

Nein, lesen Sie dies nicht!

Und? Was hat sich in Ihnen gerührt?

Widerspruch, nach dem Motto „jetzt erst recht“? Neugier, warum Sie dies nicht lesen sollten? Unverständnis und die Frage „was denn dann?“?

Auf jeden Fall hat keine dieser Fragen Sie davon abgehalten, weiterzulesen.

Sondern sie haben ganz klassisch mit „ich tu’s“ auf den Appell einer „tu’s-nicht-Botschaft“ reagiert.
Das liegt daran, dass unser Gehirn von der Aufforderung, etwas nicht zu tun, gleichzeitig dazu angehalten wird, etwas zu tun. Da wir in Bildern denken, nimmt es eine visuelle Übersetzung dieses „etwas“ vor – für ein abstraktes „nicht“, kennt es jedoch kein Bild und lässt es der Einfachheit halber weg.

Und schon sind Sie oder Ihr Gegenüber mitten drin, in dem, was sie nicht tun sollten oder wollten:

Zum Beispiel entspannt sich Ihr Partner, denn er hat klar vor Augen, wie es aussieht, wenn er die Sporttasche lässig in die Ecke schmeißt und Ihre Tochter sieht schon die wunderbaren Spritzer, die entstehen, wenn sie in die Pfütze springt. Ihnen selbst läuft bei dem Gedanken an 5 Kugeln Eis das Wasser bereits im Munde zusammen und Ihren Mitarbeiter steht bei den Worten „Zeitplan nicht überziehen“ plastisch vor Augen, wie sie die Deadline im Kalender weiter nach hinten schieben.

Und mal ehrlich: Wann bekommt man je so intensive Aufmerksamkeit, wie ab dem Punkt, an dem das „nicht“ passiert?

Warum sollte man darauf verzichten?

Was also tun?

Sobald Sie ein konkretes alternatives Bild erzeugen, das diejenige der unendlich vielen Alternativen beschreibt, die Sie sich statt des „nicht“ vorstellen, wird genau dieses übernommen. Statt eines vagen „das will ich nicht“ entsteht ein präzises „genau dies möchte ich“.

Und Sie müssen mit ganzem Herzen dabei sein, wenn Sie Ihre Partnerin bitten, ihre Sportsachen aufzuräumen oder Ihren Sohn dazu auffordern, zwischen den Pfützen Slalom zu laufen. Sie selbst müssen davon überzeugt sein, dass 2 Kugeln Eis heute ausreichen und Ihre Mitarbeiter müssen spüren, wie wichtig und ernst es Ihnen ist, dass die Deadline eingehalten wird.

Für den Fall, dass Sie noch halbherzig bei der Sache sind oder sich unentschlossen fühlen, ist eine Sparringpartnerin hilfreich: sie kann den Spiegel vorhalten, um die eigene Wirkung und Entschlossenheit auszuprobieren oder dabei helfen, die eigenen Bedürfnisse zu erkunden, Ziele abzustecken und Aufgaben zu formulieren.

Schaffen Sie das alleine? Oder haben Sie das nicht nötig?

Schicken Sie mir keine Nachricht oder rufen Sie mich an!

Aufwachen! 1024 725 Anke Radeschewski-Colombo
Schaffen Sie möglichst viele Gelegenheiten, um geweckt zu werden!

Aufwachen!

Aufwachen und raus aus der Alltagstrance!

Wie oft tun Sie etwas während Sie an etwas komplett anderes denken?
Wie oft probieren Sie einen neuen Weg zur Arbeit aus oder machen den Großeinkauf woanders?
Wann nehmen Sie die Zahnbürste mal in die andere Hand?

In Ihrer Alltagstrance machen Sie automatisch so weiter, wie Sie es gewohnt sind.

Das ist praktisch und kraftsparend, wenn es um positive Gewohnheiten geht. Und die anderen?

Was tun, wenn es mit den guten Vorsätzen einfach nicht klappt?

Jeder und alles schubst Sie in die gewohnte Richtung. Wenn Sie etwas verändern möchten, sollten Sie Ihr Leben umdekorieren, so dass Sie möglichst oft beim Schauen, beim Hören, beim Riechen und beim Schmecken erwachen und sich daran erinnern, die neue Richtung einzuschlagen.

Packen Sie die Erinnerungen an alte Gewohnheiten weg und stellen Sie Impulse für neue bereit.

Räumen Sie Ihren Schreibtisch um, wenn sich etwas im Büro verändern soll: weg mit der Orchidee und hin mit dem Kaktus, wenn Sie künftig stachelig sein und auch mal „nein“ sagen wollen.

Kleben Sie sich ein Bild von zwei Händen an den Schrank mit den Süßigkeiten, wenn Sie abnehmen wollen und pressen Sie Ihre Handflächen vor dem Öffnen erst mal fest dagegen. So können Sie Ihre bisherige „Tür-auf-und-Süßigkeiten-futtern-Trance“ mit der „Tür-zu-und-schlank-werden-Trance“ gezielt ersetzen.

Stellen Sie Ihre Laufschuhe mitten in den Korridor, wenn Sie mehr Sport machen wollen. Oder rahmen Sie die Rechnung Ihres Fitness-Clubs ein. Sie werden sich sehr anstrengen müssen, verschämt darüber hinweg zu sehen, statt zum Training zu gehen.

Das ist wesentlich effektiver als den großen Vorsatz zu fassen, diesmal wirklich, WIRKLICH Willensstärke zu beweisen und alles, ALLES besser zu machen. Schaffen Sie sich in Ihrem Alltag lieber mit vielen Kleinigkeiten eine kontinuierliche Erinnerung an das, was Ihnen wirklich wichtig ist.

Oder stellen Sie Ihren Wecker nur für einen einzigen Morgen und verschlafen dann für ein ganzes Jahr nicht mehr?

Maurizio hat sich zum Beispiel das Bild eines Lasso-werfenden HB-Männchens aufgehängt. Das bringt ihn zum Schmunzeln und er geht gelassener in die Verhandlungen mit seinen Geschäftspartnern: Er erinnert sich jetzt nämlich rechtzeitig daran, seine Partner mit dem Gesprächs-Lasso gefühlvoll einzufangen, statt in die Luft zu gehen und sie mit der Argumente-Knarre abzuknallen.

Hört sich albern an? Funktioniert aber!

Probieren Sie es doch mal aus: Hängen Sie sich diese Geschichte an den Kühlschrank, stellen Sie Ihre Laufschuhe auf den Schreibtisch, legen Sie die Zigaretten ins Gefrierfach.

Erzählen Sie sich eine Geschichte, die Sie überzeugt und zum Handeln bringt. Dekorieren Sie um – Ihren Schreibtisch, Ihren Kleiderhaken, Ihren Kühlschrank, Ihre Trance.

Gestern stand ein Vorwurf im Raum 1024 725 Anke Radeschewski-Colombo
Schauen Sie sich den Vorwurf ganz genau an, dann verstehen Sie, wie und wann er entstanden ist und welchem Zweck er dient.

Gestern stand ein Vorwurf im Raum

Der Vorwurf war omnipräsent und mächtig im Weg.

Jeder konnte ihn spüren, auch wenn er nicht direkt benannt wurde.

Niemand weiß, wer ihn dorthin gestellt hat, aber jeder ist genervt. Er fängt an, das Betriebsklima zu verpesten, weil jeder um ihn herumschleicht, sein Gegenüber als Verursacher vermutet und die Arbeit unter seinem Einfluss schwieriger und unerfreulicher ist.

Vermutlich hat jemand einen kleinen Vorwurf durch die Tür geschoben und weil sich niemand um ihn gekümmert hat, ist er unbemerkt angeschwollen. Vielleicht ist er auch schon so lange da, dass sich niemand mehr erinnert. So wie die geerbte Schrankwand von Tante Kunigunde und Onkel August, die keiner haben will und von der man nicht mehr weiß, wie man sie demontiert, passt der Vorwurf nicht mehr durch die Tür.

Was sollen Sie jetzt mit ihm anstellen?

Sie können ihn sich schönreden, indem Sie behaupten, er störe kaum und liefere immerhin ein Gesprächsthema. Oder Sie geben ihm einen neuen Anstrich und erklären ihn für dekorativ.

Sie können umziehen und ihn zurücklassen, aber was tun, wenn der Nachmieter ihn nicht will?

Sie können ihn zerschlagen, zersägen oder verbrennen, aber was tun Sie, wenn sich seine Splitter, Späne und Abgase weiter durch die Abteilungen fressen?

Eines ist klar: Wenn Sie den Vorwurf ignorieren, wird er wachsen und gedeihen, Ableger bekommen und eher früher als später durch die Decke gehen. Wie werden Sie ihn dann wieder los?

Schauen Sie ihn sich ganz genau an, dann erkennen Sie, aus welchem Holz er geschnitzt ist und verstehen, wie und wann er entstanden ist und welchem Zweck er dient:

Vorwürfe sind Einladungen zu Veränderung, ernst genommen, verwandeln sich die sperrigen Störenfriede in nützliche Mitarbeiter.

Denn man sieht Vorwürfen oft nicht auf den ersten Blick an, was in ihnen steckt: ihren Zweck, ihr Erneuerungspotenzial und die kleinen Erleichterungen für den Alltag finden Sie nur, wenn Sie ganz genau hinschauen. Dann laufen Sie auch nicht Gefahr, einen Status quo zu kultivieren, der längst nicht mehr zeitgemäß ist, sondern können, wie in einem Steinbruch nach Rohlingen schürfen und in der Werkstatt die Facetten herausarbeiten.

Welche Vorwürfe nehmen Sie unter die Lupe?

Was tun Sie mit den Dingen, die sich einschleichen, im Weg herumstehen und sich einfach nicht zurechtrücken lassen?

Leitkultur oder Kulturleitung? 1024 725 Anke Radeschewski-Colombo
Gibt es bereits eine Kulturleitung und was leitet sie: frische oder abgestandene Ideen, verträglichen oder belasteten Treibstoff, gewinnbringende oder kostspielige Motive? Ist Ihre Kulturleitung eher eine Pipeline, ein Schlauch oder ein Strohhalm? Verläuft sie geradlinig oder verzweigt? Wen schließt sie an, wen aus?

Leitkultur oder Kulturleitung?

Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, welches die Zutaten zu Ihrer Leitkultur sind?

Das können z.B. Dinge sein, die Sie von Ihren Eltern gelernt, bei Ihrem Partner abgeschaut oder von den Menschen am Arbeitsplatz oder im Verein mitgenommen haben.

Salopp gesagt, bestimmt Leitkultur dasjenige, was Sie tagtäglich sagen oder tun, ohne dass Sie darüber nachdenken (müssen).

Die Ihrer Leitkultur können Sie steuern, indem Sie sich mit der Kulturleitung befassen:

Gibt es bereits eine Kulturleitung und was leitet sie: frische oder abgestandene Ideen, verträglichen oder belasteten Treibstoff, gewinnbringende oder kostspielige Motive?

Ist Ihre Kulturleitung eher eine Pipeline, ein Schlauch oder ein Strohhalm? Verläuft sie geradlinig oder verzweigt? Wen schließt sie an, wen aus?

Sobald Sie sich dies bewusst machen, können Sie selbst regulieren, was in welchem Maße in Ihre Kultur einfließt:

Im Unternehmen (und auch in der Familie oder im Verein) übernehmen Sie die Kulturleitung, sobald Sie Gelegenheiten schaffen, Automatismen in den Fokus zu rücken, Leitmotive zu entdecken und auf ihre Tauglichkeit zu untersuchen, sie gegebenenfalls zu verändern, auszubauen oder neu zu entwickeln. Damit weisen Sie die Entwicklungsrichtung für zukünftige Zusammenarbeit, Erneuerung und Erhaltung.

Wer übernimmt bei Ihnen die Kulturleitung und nach welchem Leitmotiv? Soll sie modernisiert, ausgeweitet oder umgeleitet werden? Wer wartet sie und wer bestimmt den Preis?